Häufigkeit

Mithilfe von COSMAS II wurde die Häufigkeit des Wortes “Wald” untersucht. Die Analyse richtet sich auf den Zeitpunkt ab 1950. Davor existierten im Korpus 176 Texte mit 464 Treffern. In der Zeit nach 1950 vergrößerte sich die Anzahl auf 180572 Texte mit 279597 Treffern.

Untersucht man die Häufigkeit des Wortes “Wald” mithilfe von DWDS, lässt sich ein Wortverlauf als Diagramm darstellen, bei dem das Vorkommen relativ zur bestehenden Menge an Quellen dargestellt wird, also aussagekräftig ist.

chart

Die im Vergleich zu den Ergebnissen von COSMAS II doch widersprüchliche Häufigkeitskurve zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt sich auf das noch geringe Repertoire an Quelltexten des Korpus´ zurückführen. Eine auf eine kleine Menge an Texten berechnete Häufigkeit des Wortes “Wald” wird so natürlich relativ hoch eingeschätzt und dargestellt. Da DWDS ein ausgewogenes Korpus ist, kann man auf die Aussagekraft der Ergebnisse vertrauen.

In der Kurve werden die Jahre ab 1950 betrachtet. Dargestellt durch die Farbigkeit der Säulen erkennt man die einzelne Zusammensetzung des Korpusmaterials. Die Belletristik nimmt dabei durchgehend einen großen Anteil ein.

Man sieht in den 80er Jahren einen sichtbaren Anstieg, der in den 90ern wieder zurückgeht. Gibt es einen historischen Zusammenhang? Grund für diesen Anstieg ist wahrscheinlich das in den Medien der 80er Jahren präsente Thema des Waldsterbens (erklärt unten auf Seite “Thematische Einordnung”).

 

Ein Gedanke zu „Häufigkeit

  1. Sie hätten sich im DeReKo ebenfalls relative Zahlen anzeigen lassen können. Allerdings haben Sie schon Recht: Das DeReKo eignet sich nur bedingt für diachrone Analysen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>