2. Ansatz, Forschungsfragen, Forschungsprozess (erste Schritte)

Schnelllebigkeit- Das Leben vergeht immer schneller.

 

2.1 Ansatz

Das Thema Schnelllebigkeit birgt die Gefahr von Anfang an subjektiv nach bestimmten Schlüsselwörtern zu suchen, die in Punkto Relevanz und Häufigkeit unterdurchschnittlich sind.

Man kann davon ausgehen, dass es sich bei den Menschen um ein Gefühl handelt, wenn die Zeit knapp wird. Objektiv gesehen hat jeder die gleiche Zeit zur Verfügung. Es kommt eher auf bestimmte Variabeln an, wie zum Beispiel wie viel man sich vornimmt und ob das eigene Zeitmanagement den gegebenen Anforderungen und selbst gesetzten Herausforderungen entspricht.

 

2.2 Forschungsfragen

1) Taucht das Thema Schnelllebigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt auf oder ist es schon immer präsent, soweit es der Korpus zulässt dies zu ermitteln? (Distribution)

2) Kann das Thema Schnelllebigkeit überhaupt aus dem Korpus herausgefiltert und analysiert werden?

 

Erste Überlegungen und Fragestellungen, die zum Ziel führen könnten:

1)  Wie kann man am effektivsten eine große Anzahl von Texten im Korpus finden, auswerten und sinnvolle Schlüsse ziehen, die mit dem Thema zu tun haben? Welche Anforderungen bzw. Einschränkungen an den Korpus sind sinnvoll?

2) Welche Schlüsselwörter sind besonders geeignet, um relevante Suchanfragen richtig auswerten und interpretieren zu können? (Frequenz, Häufigkeit)

3) Wie groß sollte der Kontext zu den gesuchten Wörtern/ Lemmas sein und welche Nachbarschaftswörter treten auf? (Kontext)

 

2.3 Herangehensweise und erste Schritte (Forschungsprozess)

Gegeben:

1. Korpora

- Anfänglich wird auf eine Einschränkung des Korpus verzichtet. Es wird also der gesamte Korpus verwendet. Hilfsmittel sind die Korpora

1) IDS (Institut der Deutschen Sprache Mannheim):

DeReKo Deutscher Referenzkorpus (über 5 Mrd. Wörter) über COSMAS II,

(Quelle: https://cosmas2.ids-mannheim.de/cosmas2-web/menu.home.do)

2)DWDS: Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache in Berlin

(Quelle: http://www.dwds.de)

 

und weitere Hilfsmittel

1) Cyril Belica: Kookkurrenzdatenbank (z.B. für Kontext)

(Quelle: http://corpora.ids-mannheim.de)

2) der Wortschatz der Leipziger Universität (z.B. für HK-Bestimmung)

(Quelle: http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-portal/de/)

 

 

2. weitere Annahmen

- Die Metadaten beschränken sich auf

1) den Zeitraum der Entstehung,

2) der Sprache (deutsch),

3) der Textsorten und

4) der Wortarten.

Der Autor der Texte im jeweiligen Korpus soll vorerst unberücksichtigt bleiben.

 

- Es soll zumindest versucht werden so objektiv wie möglich  interpretationwürdige Daten zu suchen, was natürlich schwierig ist, da selbst festgelegte Schlüsselwörter von bestimmten subjektiven Annahmen ausgehen.

- Es ist ratsam dem Leserpublikum verschiedene Interpretationsmöglichkeiten anzubieten bzw. zumindest danach zu suchen.

- Es wird auch davon ausgegangen, dass es sich eventuell um Menschen handelt, die auf Grund der Arbeit, der Freizeitgestaltung und der eventuell schlechten Zeiteinteilung Zeitdruck verspüren. Die Anforderungen speziell an Arbeitnehmer werden gefühlt durchschnittlich immer höher. Daher ist es schwer Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Frage 1: Was bleibt an Individualität übrig?

Frage 2: Werden die Anforderungen wirklich höher oder geht es uns nicht so gut wie noch nie?

 

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