Parlando  |  Monitoring des Sprachgebrauchs im Sächsischen Landtag

Über Parlando

Wer Politik verstehen will, der muss die Mechanismen des Sprachgebrauchs in der Politik verstehen.

Sprache in der Politik

Sprache konstruiert Wirklichkeit. Besonders in der Politik. Je nach dem, ob Politiker einen Gegenstand als "Herdprämie" oder "Erziehungsgeld" bezeichnen, heben sie unterschiedliche Aspekte an ihm hervor (Erziehung vs. Frauenpolitik), wecken spezifische Assoziationen (Anerkennung bislang nicht honorierter Leistungen vs. traditionelle Geschlechterrollen), verbinden unterschiedliche Handlungsaufforderungen mit ihm (Zustimmung vs. Ablehnung) und konstruieren ihn so auf je unterschiedliche Weise. Derjenige politische Akteur, der seinen Sprachgebrauch zur Norm erheben kann, dessen politisches Handeln erscheint als konsistent und legitim.

Parlando

Parlando ist ein Werkzeug zur Analyse der politischen Rheotrik in den Plenardebatten des Sächsischen Landtags.
Parlando wird an der Professur für Angewandte Linguistik der TU Dresden und dem Dresden Center for Digital Linguistics entwickelt.

Die Entwickler von Parlando

Noah Bubenhofer  Dr. Noah Bubenhofer

Joachim Scharloth  Prof. Dr. Joachim Scharloth

Noah Bubenhofer und Joachim Scharloth sind Mitglieder der Forschergruppe semtracks

Kontakt

TU Dresden
Institut für Germanistik
Professur für Angewandte Linguistik
Zeunerstr. 1e
01069 Dresden
joachim.scharloth >>at<< tu-dresden.de
Telefon: 0351-46336403

Dank

Wir danken den Mitarbeitern der Abteilung ZD 3 (Informationsdienste und Parlamentsdruckerei) und der Abteilung PD 2 (Plenardienst, Präsidium, Parlamentarische Geschäftsstelle, Stenografischer Dienst) des Sächsischen Landtags herzlich für die freundliche Bereitstellung der Parlamentsprotokolle.